Verbinden wir diesen Umstand mit der Annahme, dass 2012 die Welt untergehen soll, zeigt uns dieses Video wie ein mögliches Untergangsszenario eingeläutet werden könnte :-)
Für unsere Kunden und uns wird es dann interessanter, wenn auch alle Formen von Brand Channels (vgl Opel, Allianz, MAN, etc) in das neue Design überführt werden.
Hinweis: das Video oben zeigt das neue Design erst ganz am Ende, davor wurde - warum auch immer - anhand einer spielerisch simplifizierten Oberfläche erklärt.
Unser Kunde Microsoft Österreich hat vor ein paar Wochen eine Fahrt durch Wien unternommen: mit einem zum Schreibtisch umgebauten Auto, samt Tastatur-Lenkrad und angeschnallten Mitarbeitern.
Und heute hat Microsoft gemeinsam mit unserem Kunden A1 die Austria Cloud vorgestellt - trotzdem hatten wir beim Dreh wunderschönes wolkenloses Wetter! :-)
Wir applaudieren unserem Kunden Henkel für diesen Coup in authentischem Social Media Marketing: nachdem beim Casting der Konkurrenz die Erstplatzierte aus dem Rennen genommen wurde, hat sie sofort Schwarzkopf als neues Gesicht übernommen. Guter Transfer von Community-Sentiment!
Wenn sich zwei streiten, freut sich die Dritte: Renate Gerdes wird nun ein kleiner YouTube Star.
Die Website Take This Lollipop ist ein interaktives Video, das rechtzeitig zu Halloween und Allerheiligen eine creepy Antithese zum Thema Social Media bietet: das Trailervideo macht schon mal Stimmung, was wirklich passiert erfährt man wenn man auf der Website sein Facebook Profil verknüpft.
Was tun Marken, deren USP Expertisen-Know-How der eigenen MitarbeiterInnen ist, das auch auf Social Media nicht verloren gehen soll?
Was nicht ganz so leicht klingt, lebt die österreichische Marke WEIN & CO mit ihren "Movie Stars" vor: Da sprechen MitarbeiterInnen in Kurzvideos einfach selbst und sympathisch über das Angebot des Weinhändlers. In mittlerweile über 60 Beiträgen stehen die ExpertInnen mit ihrem Know-How und einem Produkt aus dem Sortiment im Rampenlicht.
Ein schönes Beispiel wie Marken ihren Zielgruppen Mehrwert durch Videos anbieten können, die ja nebenbei eines der großen Boomthemen des nächsten Jahres werden - wie wir von der dmexco2011 berichteten.
Du sitzt im Kino, siehst dir einen Thriller an. Getuschel, Cola–Geschlürfe, Chips-Geknabber. Der Hauptdarsteller steht vor einem verlassenen, dunklen, knarrenden Haus. Er ist gerade dabei, es zu betreten. Suspense-Music dringt dir an die Ohren. Der Kinosaal hält förmlich den Atem. Mitfiebernd, willst du dem Protagonisten am liebsten zurufen „Geh da nicht rein!“ – doch er tut’s natürlich trotzdem.
Das geht auch anders. „Social Film“ nennt sich eine neue Variante des user-generated content. Hier bestimmt die Community, wie die Handlung eines Films weitergeht. The Inside Experience baut auf diesem Prinzip auf. Via Facebook, Twitter, oder YouTube können User in Realtime mit der Titelrolle interagieren und so den Ausgang der Geschichte mitbestimmen. Die von der Community bestimmten Entwicklungen werden dann in Videoform veröffentlicht. Wobei hier geschickt user-generated content mit vorab gedrehten Szenen vermischt wird.
Dieses komplett neue Genre wird durch D.J. Caruso (u.a. Disturbia) entsprechend in Szene gesetzt, während Emmy Rossum (u.a. Mystic River, The Day After Tomorrow) die Hauptrolle übernimmt.
Dass dieses Format funktioniert, zeigen die Zahlen: 4,8 Mio. Video-Views, 12.000 YouTube-Subscriber, 3000, bzw. 4000 Follower auf Twitter und 20.000 bzw. 50.000 Fans auf Facebook – die im aktiven Austausch miteinander stehen.
Ob sich dieses Genre in der Filmbranche durchsetzen wird, bleibt wohl abzuwarten. „Social Film“ ist jedoch ein weiteres Zeichen dafür, dass sich der Trend der sozialen Medien auf immer mehr Lebensbereiche ausbreitet. So wurde beipsielsweise mit „Life in a Day“ bereits die erste Crowd-Sourced-Dokumentation erfolgreich in den amerikanischen Kinos gelauncht.
Der Vatikan - schon länger ein Vorbild in Punkto YouTube Brand Channel - hat dieses denkwürdige Ereignis auch auf Video festgehalten: der Papst sitzt vor einem iPad2 mit vorformuliertem Tweet und tippt mit dem eigenen Finger auf den Knopf. Mehr geht nicht!
Noch vor ein paar Jahren wurden User Wettbewerbe fast ausschließlich über Jurybewertungen abgehandelt. Die Experten galten hier als Sprachrohr der Bevölkerung und des guten Geschmacks. Heutzutage gehört Online-Voting schon als Standard zu jedem guten Fotowettbewerb. Nikon macht es mit der Aktion ICH BIN DER FOTOWETTBEWERB eindrucksvoll vor. Mit rund 30.000 Einsendungen und einem Spitzenreiter von über 4.000 Votes zählt der Bewerb sicher zur Rubrik „Best Practice“.
Spannend zu beobachten ist auch, dass es verstärkt zu einer Vermischung zwischen „Realer“- und „Online“- Welt kommt. Immer mehr Unternehmen haben erkannt, dass die Meinung ihrer Kunden ein absolut wertvolles Feedback sein kann. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Casting-Shows von heute sich diese Erkenntnis zu nutze machen:
Man muss hier nicht einmal über den großen Teich zu X Factor oder American Idol blicken. Nein, auch nationale Castings wie The Voice 2011 - Österreichs großer Gesangswettbewerb - bedient sich diesem Mechanismus. Hier wird zum großen YouTube Voting aufgerufen. Die Fans haben die Möglichkeit ihren Lieblingskandidaten direkt vom Halbfinale ins Finale zu schicken – mein Favorit ist übrigens Chris Bertl aus dem Video oben.
Persönlich finde ich diesen Weg den einzig Richtigen, denn somit kann der User selbst bestimmen welchen Geschmack er hat und nicht darauf vertrauen, dass ein Experte die richtige Entscheidung trifft.