Verbinden wir diesen Umstand mit der Annahme, dass 2012 die Welt untergehen soll, zeigt uns dieses Video wie ein mögliches Untergangsszenario eingeläutet werden könnte :-)
Unser Kunde Microsoft Österreich hat vor ein paar Wochen eine Fahrt durch Wien unternommen: mit einem zum Schreibtisch umgebauten Auto, samt Tastatur-Lenkrad und angeschnallten Mitarbeitern.
Und heute hat Microsoft gemeinsam mit unserem Kunden A1 die Austria Cloud vorgestellt - trotzdem hatten wir beim Dreh wunderschönes wolkenloses Wetter! :-)
Die Website Take This Lollipop ist ein interaktives Video, das rechtzeitig zu Halloween und Allerheiligen eine creepy Antithese zum Thema Social Media bietet: das Trailervideo macht schon mal Stimmung, was wirklich passiert erfährt man wenn man auf der Website sein Facebook Profil verknüpft.
Die Story
Die renommierte Konferenz zum Thema Technology, Entertainment & Design sammelt gerade Speaker für das Wiener Event am 22. Oktober. Motto des Events: The Domino Effect.
Und was zeigt einen solchen Ketteneffekt besser als das Social Network Twitter?
Also wurde ein Twitter User gesucht um als Speaker selbst auf die prestigeträchtige Bühne zu steigen.
Die Mechanik
Alle Interessierten konnten ganz einfach via Twitter andere Twitterati oder sich selbst vorschlagen. Als zusätzlicher Anreiz wurden unter allen Teilnehmern fünf Tickets für das Event verlost. Diese beiden Faktoren führten zu einer raschen Verbreitung innerhalb der Community.
Das Fazit
Mit wenig Budget wurde also das Kampagnenziel Aufmerksamkeit sehr gut erreicht. Und hinter all dem steht wunderschön das zentrale Motto: The Domino Effect.
Wir sind jetzt schon sehr gespannt auf die TEDxVienna 2011!
Paul Pixel ist ein rebellischer Blogger, der seine Erlebnisse rund um den jugendlichen Alltag seiner Freunde beschreibt und per Video festhält. Das Besondere: Was er bloggt, sieht der Zuschauer in bewegten Bildern aus der Sicht des mit einer Kamera am Kopf ausgestatteten Darstellers. So wird der Fernseh-Zuschauer zum Internet-Blogleser, der Blogartikel zur erlebten filmischen Realität. „Pixelschatten“ zeigt keine Welt außerhalb des Blogs.
Unser Handeln im Internet entspricht also dem Handeln in der realen Welt? „Ich glaube diese Frage gehört der Vergangenheit an. Die meisten aktiven User sind sich darüber bewusst, dass sie publizieren“, meint der junge Regisseur Anil Jacob Kunnel im exklusiven Interview mit knallgrauTV. „Bei diesem Prozess erlernen sie die nötige Medienkompetenz“.
Wie viel Wahrheit in einem Posting steckt, muss daher der User entscheiden, der seine eigenen Maßstäbe im Umgang mit dem Netz entwickelt. Oder wie es im Untertitel des Films heißt: „Our life is online“. Anil, der Kommunikationswissenschaften studiert hat, geht in seinem filmischen Debüt sogar noch einen Schritt weiter: „Ich finde es interessant, wenn Onlinephänomene ihre eigene Dynamik entwickeln und dabei von alleine beginnen, Geschichten zu erzählen, also rein fiktional zu werden.“ So gerät auch Pixels Leben nach einem Blogpost aus den Fugen und die User laufen Sturm auf seinem Blog. Interessant ist auch hier der mehrschichtige Umgang mit den Medien. Paul Pixel existiert als (reale) Figur auf Facebook, wie auch der Blog zum Besuch einlädt, nach dem der Film benannt ist. Fernsehen, Blogs, Youtube, Facebook – alles findet in „Pixelschatten“ zusammen.
Sieht so unsere digitale Zukunft aus? „Es gibt vielleicht zwei Extremperspektiven. Entweder wir sind alle Freunde oder werden von einem Konzern aufgesogen“. Dass jene Tendenzen immer mehr in den öffentlichen Fokus rücken, beweist die nach „The Social Network“ nächste filmische Aufbereitung des Internets. „Pixelschatten“ entstand im Rahmen der von der Redaktion „Das kleine Fernsehspiel“ des ZDF zusammen mit dem Haus der Kulturen der Welt ins Leben gerufenen Reihe "Bodybits - Analoge Körper in digitalen Zeiten" und ist noch bis 30. Mai zu sehen. Natürlich in der Mediathek des Senders und somit natürlich – Online.
Axe hat kürzlich eine neues Produkt gelauncht und das auch mit einem TV Spot beworben. Axe ist ja für die Bewerbung der Effekte des Produkts bekannt und groß geworden. In diesem Spot fallen sogar Engel vom Himmel.
Spannender als dieses Commercial ist aber die Umsetzung im Londoner Bahnhof Victoria Station. Wie im ersten Video ersichtlich wird die große Videoleinwand benutzt und die Halle davor live übertragen. Mittels Augmented Reality ist dann ein Engel auf der Leinwand zu sehen. Interessant zu sehen, wie die Leute mit dem Engel zu interagieren beginnen und sich parallel dazu auf der Leinwand beobachten.
Laut Informationen auf YouTube sind letztes Wochenende in Birmingham Engel vom Himmel gefallen, somit sind also weitere YouTube Videos zu erwarten. Zusätzlich zu dem Viral auf YouTube gibt es auch eine eigene Facebook Seite inkl. Applikation.
In der Applikation werden mittels Facebook Datenabfrage, natürlich nur nach Genehmigung, einige Informationen in das interaktive Video geladen. Man muß ein paar Fragen beantworten und findet immer Video sein Profilbild vor. Die ganze Geschichte verrat ich hier nicht, probiert es einfach aus! ;)
Fazit
Eine gelungene und aufwändige integrierte Kampagne, die sich aller Kanäle und ihrer Möglichkeiten bedient.
Nachdem Borussia Dortmund die Deutsche Meisterschaft schon so gut wie gewonnen hat, verlagern die Jungs ihre Konzentration wohl auf Tricks. Ob der linke Fuß von Nuri Sahin noch begnadeter ist als gedacht oder ob ein wenig nachgeholfen wurde - seht selbst.
Während in Österreich „Fremdschämen“ und in Deutschland „Wutbürger“ zum Wort des Jahres 2010 gewählt wurde, wählten die US-Amerikaner das Wort „App“. Besonders schön fand ich die Begründung eines Jurymitglieds, dass selbst ihre Großmutter das Wort kenne und weiß, was sich dahinter verbirgt. Ob das Lied „There’s an app for that“ aus der Sesamstraße einen wesentlichen Einfluss dabei hatte, konnte zum aktuellen Zeitpunkt nicht nachgewiesen werden.
Aktuelles Projekt mit Demner, Merlicek & Bergmann für Recheis: Viralvideos für "Direkt in die Pfanne" - eine Kampagne mit Videowettbewerb, bei dem es darum geht die Fertignudeln möglichst kreativ in die Pfanne zu bringen (dort werden sie nämlich sofort gar).
Chatroulette, der russische Online Chat Service, welcher mittels einer Zufallsfunktion User zusammenführte, war bei mir bisher als Medium der erigierten Penisse bekannt. Um dieser Einschätzung ein wenig Relevanz zu geben, hier ein kurzer Ausschnitt aus einem Selbstversuch von Nicole Kögler:
„Doch wir landen wieder bei den Penissen, einundfünfzig davon habe ich in den sechs Stunden gesehen und siebzehn Mal sollte ich mich ausziehen: "That sucks, this would be a great place to meet different people", schreibt er. Ja, vielleicht könnte es wirklich ein toller Platz sein um Menschen zu treffen. Ich habe es versucht, doch für mich ist er es nicht. Ich gebe auf.“
Dass diese Medium aber anscheinend noch mehr kann als nackte Geschlechtsteile zu zeigen, wurde mir erst heute vor Augen geführt. Chatroulette wird plötzlich zu einem Medium, um Viral Advertisement zu platzieren. In diesem Fall wird ein neuer Horrorstreifen promotet. Wie das Ganze dann aussieht kann man sich mal hier vor Augen führen.