Tag: Twitter

Kevin Rose über Digg V.4



Kevin Rose hat ein interessantes Interview geführt mit Kara Swisher vom Wall Street Journal und AllThingsDigital.

Vorerst geht es um die Arbeiten an Features der nächsten Version von Digg.com und es gibt eine interessante Zielformulierung: "we wanna be the most efficient way for links to spread around the universe" - ein Anspruch den sich Digg mit Twitter und Facebook teilt.

Dann dreht sich das Gespräch zum Rückblick auf die revolutionäre Entstehungsgeschichte des 5 Jahre alten Unternehmens und dem Umgang mit dem laufenden Medienhype.

Schließlich spricht Rose auch über die Neuaufstellung des Unternehmens, die Suche nach einem CEO und seine eigene Rolle nach der Zeit als Executive, sowie die Entwicklung einer lernenden Organisation. Es kommt auch die 5-Jahres-Frage und die Antwort ist: Podcasting und Investing in Startups.

Spannend.

Social Media bei der voestalpine AG



Die voestalpine AG, internationaler Stahlindustriekonzern mit Sitz in Linz, hat mit Jahresbeginn eine dreiteilige Digitalks-Vortragsserie gestartet, um für das Thema Social Media ein breiteres Verständnis im Unternehmen zu schaffen.

Im Video sprechen der Vorstand der voestalpine sowie die Verantwortlichen für die Konzernkommunikation und das Online Media Management über die Eindrücke aus den Vorträgen, die persönliche Sichtweise und die Relevanz von Social Media für die Zukunft.

Die voestalpine ist bereits auf Twitter (auch auf Englisch), YouTube und Facebook aktiv - arbeitet aber auch an eigenen Assets wie etwa einer Microsite zum Thema Innovation.

Von drei Vorträgen gibt es natürlich auch drei Videos: Teil 2 über Crowdsourcing, Teil 3 über Microblogging und Online Video.

Diese Woche Mittwoch 9. Juni findet übrigens ein Digitalks for Business (hosted by voestalpine) ebenfalls in Linz statt.

Stephen Fry & Next Best Thing


Jetzt, wenige Tage vor dem Verkaufsstart des iPad, sind eReader mehr im Gespräch, denn je zuvor. Obwohl oft gemutmast wird ob eReader denn ein adäquater Ersatz für traditionelle Bücher sein, bringt Stephen Fry im Video die Sache mit neuen Technologien auf den Punkt: Ausprobieren und erleben ist angesagt! (frei nach der Empfehlung von Tim O'Reilly)

Zum zweiten Video: Text 2.0 ist ein Projekt von deutschen Studenten des German Research Center for Artificial Intelligence, mit dessen Hilfe Text interaktiver werden. Der Inhalt reagiert auf den Betrachter und ergänzt das Erlebnis.



Das Schlagwort hier ist Eye Tracking. Text 2.0 gibt einen ersten Eindruck, und Produkte wie die von Stephen Fry erwähnte Music Player Steuerung per Augen-Gesten, oder das SASWAT Projekt zeigen was mit Eye Tracking noch alles möglich wird.

Gerade für Touch-Interfaces könnte Eye Tracking die Antwort darauf sein wie man Hover Effekte nutzbar macht, um so die Verwendung von Tablets noch intuitiver zu machen. Die ersten Patente dafür hat Apple ja schon angemeldet.

SXSW Interactive 2010. Day 4.



Die Highlights des vierten Konferenz Tages: Am Vormittag stellten Wired & Adobe zum ersten Mal ihr gemeinsames Tablet Projekt live vor. Das Interesse war groß, schließlich sind Wired, zusammen mit der NYTimes, die Vorreiter in der Umsetzung einer Magazin/Newspaper - Tablet Version. Adobe's Jeremy ClarkIn demonstrierte die Interaktionsmöglichkeiten auf mehreren Multitouch Geräten (Dell Tablet bis Nexus One Android Phone) und lies durchblicken, dass Adobe die Tools InDesign und Air in Hinblick auf Redaktionsworkflows & Tablet Magazines optimieren will. Laut Wired bedeutet die Umsetzung einer Tablett Ausgabe, laut aktueller Planung & Learnings aus dem Prototyp, 10-15 % an Mehraufwand für das gesamte Team. Ziel ist es bis zum Sommer mit dem Angebot auf verschiedenen Endgeräten live zu gehen. Geplant ist weiters alle Anzeigen des Print Magazins in der Tablet Version zu inkludieren, erweitert um Interaktionsmöglichkeiten (Galleries, 360° Ansichten) und Conversion (Weblink, Formular, Anruf). Artikel sollen weiters auch Live Data beziehen können ("latest blogposts on this topic" zum Beispiel). Die Crew an Editoren und Fotografen wird momentan geschult für die erweiterten Aufgaben (Vidoeshootings als Zusatztask für die Fotografen zB).

Am Nachmittag strömten die Menschenmessen zur Keynote von Twitter's CEO Evan Williams. Laut Gerüchten sollte das langerwartete Twitter Werbe Modell vorgestellt werden. Schlussendlich wurden neue Erweiterungen präsentiert um Twitter besser in Websites & Portale integrieren zu können. Sicherlich ein wichtiger Schritt, aber keine Antwort auf die Frage, wie Twitter langfristig Geld verdienen will. Das anschließende Keynote Interview durch Umair Haque (Harvard Business Review) war so harmlos, dass die Menschenmassen scharenweise den Saal verließen und die gesamten Keynote einen schalen Eindruck hinterlassen hat.

Am Vorabend wurde noch ausgiebig gefeiert bei der Twitter SXSW Party im. In Anwesenheit von Web Celebrities wie Kevin Rose, spielten "Black Joe Lewis" ein mitreisendes Konzert (zu sehen am Ende des Videos). Austin darf sich jedenfalls freuen, schließlich setzen Gastronomie und Hotels bis zu 100 Mio Dollar während dem 9tägigen Festivals um.

Johannes B. Kerner über Twitter: "Ist ja alles nicht wichtig"



Darüber kann man sich entweder amüsieren, oder sich ordentlich ärgern: Johannes Kerner mokiert sich in seiner ZDF-Show am 22. September über einen Fake Twitter Account, der auf seinen Namen lautet. Gemeinsam mit seinen großteils journalistischen Studiogästen wird höchst ignorant und abwertend über das in den letzten Monaten weltweit am schnellsten gewachsene Social Media Tool gesprochen.

Selbst ZDF-heute Anchorman Steffen Seibert weiß nicht "was er damit sollte", bringt aber zumindest das Iran-Beispiel als Ausnahmefall. Ein schönes Vorbild wie hierzulande Armin Wolf (gestern nahezu zeitgleich) kommt nicht zur Sprache.

Für all das gibt's im Studio inszenierten Applaus, das Feedback im betroffenen Kanal schaut anders aus: http://search.twitter.com/search?q=kerner+twitter

PS: Bezüglich dem vielen Halbwissen ("ich weiß nicht wie das rechtlich ist") über Fake Accounts - in den USA überprüft Twitter seit einigen Monaten die Echtheit vor allem von Celebrity Accounts und versieht diese mit dem Siegel "Verified Account". Und schöne Siegel sind doch auch etwas, womit Menschen wie Kerner oder Letterman was anfangen können.

PPS: einen längeren Ausschnitt ("Twitter ist die Pest") der Sendung, die ursprünglich die deutsche Bundestagswahl als Thema hatte, findet sich auf Twitreel und in voller Länge in der äußerst schlecht verlinkbaren ZDF Mediathek.

Kevin Spacey, David Letterman, Armin Wolf, Twitter



Kevin Spacey erklärt David Letterman, einer Ikone des klassischen Mediums Fernsehen, das Phänomen Twitter (via). Anders als Puff Daddy bei Ellen sendet Spacey auch wirklich einen Tweet während der Sendung ab. Und diese Authentizität führte wohl auch zur unglaublichen Following/Followers-Ratio von 1:200.000 - das schaffen nicht viele der Top Twitterer.

Und: anders als David Letterman ("the twitter... how much does it cost?") tut sich ZIB2-Anchorman Armin Wolf nicht schwer mit Twitter, außer wenn er merkt dass es auch Arbeit ist ("...hat meinen Stress deutlich erhöht"), wie er im Interview mit Ritchie Pettauer im Rahmen des Werbeplanung Summit erzählt.

Fazit: immerhin sendet CBS auf YouTube hochqualitatives Video in voller Länge. Anders als der ORF.

"The greatest Media ever created"



Am 19. Mai fand in New York das Social Media Bootcamp statt, diesmal mit Fokus auf Brands und Agencies. Im Rahmen der Veranstaltungen plauderten Fred Wilson und John Borthwick, beide investierten früh in Twitter, über ihre Sicht auf die spannende Zukunft von Social Media: beide sind der Meinung dass die inhaltliche Aggregation und Filterung von Social Media Channels (Twitter, Facebook, aber auch Blogs) in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle spielen und Wachstum zeigen wird.



Mit etwas schlechterer Kameraführung eingefangen: Seth Goldstein, CEO von socialmedia.com, spricht über die neuen Möglichkeiten und Formen der Werbung im Web:



Weitere Videos im Blog auf socialmedia.com.

Bücher lesen im Zeitalter von Online-Bewegtbild



Nachdem das Buch nicht ausstirbt, wir immer mehr lesen und heute mehr Bücher und Leselisten denn je produziert werden, machen Kevin Rose ("Digg") und Tim Ferriss ( Autor von "Four hour work week") ganz zufällig ein Video über ihre persönlichen Buchempfehlungen (Liste der Bücher mit Links auf Amazon).

Während andere sich noch um die Zukunft des Buches Sorgen machen, denken andere an die Zukunft des Bloggens, die da sein könnte: Artikel via Twitter entwerfen.

Via Twitter hat sich John August, Drehbuchautor ("Charlie und die Schokoladenfabrik"), Feedback zu seinem neuen Wurf "The Variant" geholt, bevor er ein Kindle-exklusives PDF davon verkaufte.

Die Bedeutung von Video und Real Time Search



Startup Lucky, ein Videoportal das regelmäßig Startups aus aller Welt und ihre Ideen vorstellt, hat Patrick Koppula interviewt, der als CEO von FFWD (Fast Forward) .com schon immer um die Erschließung der explodierenden Welt von Online-Video bemüht war und der mit seinem Team jetzt Twitmatic.com gelauncht hat - ein Interface für Real-Time-Suche von Video-Inhalten.

Derzeit wird hauptsächlich via Twitter Content von YouTube und Vimeo gefunden - die Anzahl der Quellen wird aber täglich erweitert, genauso wie sich die Industrie täglich um die Marktführerschaft bei der Echtzeitsuche ein Rennen liefert und Google mal nicht die Rolle des Vorreiters innehat.

Startup Lucky sendet übrigens auch live - mit der Möglichkeit dem Interviewgast via Twitter Fragen zu stellen.
Und: wie jedes Startup ist auch das Video von Sponsoren unterstützt - das Interview beginnt etwa bei Minute 1:40 - Startup Lucky bietet dafür Einblick in ihr Partner- und Werbeprogramm.

Was ist so toll an Status Updates?



Schönes Infographics-Video mit einem Intro im rein typographischen Stil wie bei Jet, Requiem for a dream, Pulp Fiction und anderen Motion Typography Clips.

Erklärt wird im Video das Wesen von Status Updates, wie sie vor allem bei Twitter, Facebook oder auch bei MySpace, LinkedIn oder XING in Verwendung sind.

Viele verschiedene Update-Dienste brauchen natürlich ein zentrales Service - beim Video handelt es sich um ein gut gemachtes Werbevideo für quub.com, ein neues (noch in beta befindliches) Tool für besser organisiertes Microblogging.

via infosthetics.com

UPDATE: Die etwas andere Erklärung vom Phänomen Twitter vs. Facebook Status Updates kommt von @franzjoseph via @geraldbaeck