Zu Beginn des Jahres haben sich die MitarbeiterInnen unseres Kunden Microsoft Österreich zu Wort gemeldet und erzählen von den ersten Wochen im neuen Büro.
Ausgefeilte neue Technologien, die sich in kleinen Smartphones wiederfinden, setzen sich langsam auch in der Filmindustrie durch. Zum ersten Mal wurde mit "Olive" nun ein in Spielfilmlänge produziertes kleines Kunstwerk präsentiert, welches ausschließlich mit einem Nokia N8 gefilmt wurde.
Die außergewöhnliche Bildqualität lässt sich zwar durch ein paar kleinere Spielereien mit Linsen und Filtern erklären, dennoch eröffnet sich durch die Kamera im Handy eine Vielfalt ungeahnter neuer Möglichkeiten. Insbesondere für ambitionierte für Filmemacher, die über kleinere Budgets verfügen - hielten sich doch die Kosten für die Arbeit an "Olive" mit 500.000 Dollar in überschaubarem Rahmen.
Sehr gute Einblicke in die Dreharbeiten gibt auch der kurze behind the scenes Clip.
Eines steht auf jeden Fall fest, Handys und Kompaktkameras spielen ab sofort in der Oberliga mit, es kommen aufregende Zeiten auf uns zu ;)
Für unsere Kunden und uns wird es dann interessanter, wenn auch alle Formen von Brand Channels (vgl Opel, Allianz, MAN, etc) in das neue Design überführt werden.
Hinweis: das Video oben zeigt das neue Design erst ganz am Ende, davor wurde - warum auch immer - anhand einer spielerisch simplifizierten Oberfläche erklärt.
Du sitzt im Kino, siehst dir einen Thriller an. Getuschel, Cola–Geschlürfe, Chips-Geknabber. Der Hauptdarsteller steht vor einem verlassenen, dunklen, knarrenden Haus. Er ist gerade dabei, es zu betreten. Suspense-Music dringt dir an die Ohren. Der Kinosaal hält förmlich den Atem. Mitfiebernd, willst du dem Protagonisten am liebsten zurufen „Geh da nicht rein!“ – doch er tut’s natürlich trotzdem.
Das geht auch anders. „Social Film“ nennt sich eine neue Variante des user-generated content. Hier bestimmt die Community, wie die Handlung eines Films weitergeht. The Inside Experience baut auf diesem Prinzip auf. Via Facebook, Twitter, oder YouTube können User in Realtime mit der Titelrolle interagieren und so den Ausgang der Geschichte mitbestimmen. Die von der Community bestimmten Entwicklungen werden dann in Videoform veröffentlicht. Wobei hier geschickt user-generated content mit vorab gedrehten Szenen vermischt wird.
Dieses komplett neue Genre wird durch D.J. Caruso (u.a. Disturbia) entsprechend in Szene gesetzt, während Emmy Rossum (u.a. Mystic River, The Day After Tomorrow) die Hauptrolle übernimmt.
Dass dieses Format funktioniert, zeigen die Zahlen: 4,8 Mio. Video-Views, 12.000 YouTube-Subscriber, 3000, bzw. 4000 Follower auf Twitter und 20.000 bzw. 50.000 Fans auf Facebook – die im aktiven Austausch miteinander stehen.
Ob sich dieses Genre in der Filmbranche durchsetzen wird, bleibt wohl abzuwarten. „Social Film“ ist jedoch ein weiteres Zeichen dafür, dass sich der Trend der sozialen Medien auf immer mehr Lebensbereiche ausbreitet. So wurde beipsielsweise mit „Life in a Day“ bereits die erste Crowd-Sourced-Dokumentation erfolgreich in den amerikanischen Kinos gelauncht.
Xavier Damman aus Belgien ist Mitgründer von Storify.com, einem Startup aus San Francisco, das sich mit dem Kuratieren von Inhalten aus sozialen Netzwerken beschäftigt. Was heißt das?
Aus den vielen Millionen Nachrichten die täglich durch Netzwerke wie Twitter fließen, lässt sich oft nur schwer eine stringente Geschichte, ein Gespräch oder ein Dialog nachvollziehen. Neue Werkzeuge wie Storify oder auch curated.by bieten die Möglichkeit, diese losen Glieder zu einer neuen Ereigniskette zusammenzuschließen - zu einem bestimmten Thema oder zum Nacherzählen eines Events.
Kuratieren kann damit jeder - und dem Thema Storytelling werden ganz neue Türen geöffnet.
Im Video spricht Damman in seinem lustigen Akzent auch über die Zukunft des Startups, in einem zweiten (älteren, von Yammer veröffentlichten) Video erzählt der zweite Mitgründer Bert Herman was Storify ist; und ein drittes offizielles Video erklärt wie es funktioniert.
Paul Pixel ist ein rebellischer Blogger, der seine Erlebnisse rund um den jugendlichen Alltag seiner Freunde beschreibt und per Video festhält. Das Besondere: Was er bloggt, sieht der Zuschauer in bewegten Bildern aus der Sicht des mit einer Kamera am Kopf ausgestatteten Darstellers. So wird der Fernseh-Zuschauer zum Internet-Blogleser, der Blogartikel zur erlebten filmischen Realität. „Pixelschatten“ zeigt keine Welt außerhalb des Blogs.
Unser Handeln im Internet entspricht also dem Handeln in der realen Welt? „Ich glaube diese Frage gehört der Vergangenheit an. Die meisten aktiven User sind sich darüber bewusst, dass sie publizieren“, meint der junge Regisseur Anil Jacob Kunnel im exklusiven Interview mit knallgrauTV. „Bei diesem Prozess erlernen sie die nötige Medienkompetenz“.
Wie viel Wahrheit in einem Posting steckt, muss daher der User entscheiden, der seine eigenen Maßstäbe im Umgang mit dem Netz entwickelt. Oder wie es im Untertitel des Films heißt: „Our life is online“. Anil, der Kommunikationswissenschaften studiert hat, geht in seinem filmischen Debüt sogar noch einen Schritt weiter: „Ich finde es interessant, wenn Onlinephänomene ihre eigene Dynamik entwickeln und dabei von alleine beginnen, Geschichten zu erzählen, also rein fiktional zu werden.“ So gerät auch Pixels Leben nach einem Blogpost aus den Fugen und die User laufen Sturm auf seinem Blog. Interessant ist auch hier der mehrschichtige Umgang mit den Medien. Paul Pixel existiert als (reale) Figur auf Facebook, wie auch der Blog zum Besuch einlädt, nach dem der Film benannt ist. Fernsehen, Blogs, Youtube, Facebook – alles findet in „Pixelschatten“ zusammen.
Sieht so unsere digitale Zukunft aus? „Es gibt vielleicht zwei Extremperspektiven. Entweder wir sind alle Freunde oder werden von einem Konzern aufgesogen“. Dass jene Tendenzen immer mehr in den öffentlichen Fokus rücken, beweist die nach „The Social Network“ nächste filmische Aufbereitung des Internets. „Pixelschatten“ entstand im Rahmen der von der Redaktion „Das kleine Fernsehspiel“ des ZDF zusammen mit dem Haus der Kulturen der Welt ins Leben gerufenen Reihe "Bodybits - Analoge Körper in digitalen Zeiten" und ist noch bis 30. Mai zu sehen. Natürlich in der Mediathek des Senders und somit natürlich – Online.
Beim zweiten Beispiel werden die Grundregeln von Social Media mit Storytelling erzählt: Tchibo schickt Herrn Bohne auf die Reise durch Soziale Netzwerke und lässt ihn in so gut wie alle Fettnäpfchen treten. Tchibo zeigt nicht nur auf YouTube einen erstklassigen Auftritt, sondern steht dem auch auf Facebook und Twitter in nichts nach.
Die beiden Videos lassen sich jedenfalls bequemer konsumieren als jeder Merkzettel.
Wie geht die Reise also weiter? Scoble erzählt von einem seiner 1.500 Checkins zuletzt bei seiner Tour zum gigantischen Facebook Data Center, wo er beim Lunch zufällig auf Verwandtschaft getroffen ist - sie hatten in der Nähe eingecheckt.
Und wo werden wir morgen sein? Im Osterurlaub - schöne Feiertage!
Dentsu London und Berg London haben unter dem Titel "Making Future Magic" zwei Konzept-Videos zum Thema Pervasive Computing (oder Ubiquitous Computing ... oder lieber Internet der Dinge? Sucht euch euer Lieblings-Buzzword aus) gedreht.
Making Future Magic was partly conceived as a way to avoid making horrible use of media that makes everyone feel like Chief John Anderton. But also (and mostly) as something that would help us think about the most exciting creative possibilities opening up in a continually shifting and multiplying media landscape, where the scope of communications broadens to encompass and meld service, product and software with more traditional advertising.