‚It’s where reputations are made and where reputations are broken and it’s happening every day online in social media.’
Schön sagt er das, der Thomas Crampton. Der ist nämlich Asia-Pacific Director of 360 Digital Influence für Ogilvy Public Relations Worldwide und allwissend, wenn es um die Präsenz in den Sozialen Medien geht.
In der Red Chair Series redet er über so Einiges. Zum Beispiel, warum wir erst am Anfang der Social Media Ära stehen, warum wir schon in ein paar Jahren das Verstehen und Anwenden von Facebook, Twitter und Co als selbstverständlich sehen werden und warum Social Media so wahnsinnig wichtig für ein Unternehmen ist.
Neu und toll ist Geolocation (Foursquare! und neuerdings auch Facebook Places!) und alle anderen Social Networks sind das sowieso auch.
Dann gibt uns Crampton auch noch ein paar Tipps, was man in der Welt von Social Media tun und lassen soll - wie zum Beispiel lügen. Das soll man natürlich lassen, eh klar. Ignorieren ist auch nicht ideal, außer vielleicht Leute ohne Einfluss. Klingt grausam, ist aber so. Lieber den Fokus auf positive Bekanntheiten richten, oder so.
Und was Thomas Crampton auch noch so nebenbei vorschlägt: ‚Don’t get your summer intern to do it for you.’
Bis auf Frankreich und Deutschland hat LinkedIn international eine klare Führerschaft in Businessnetzwerken. Und ein allgemein starkes Wachstum ist auch in Mitteleuropa zu beobachten. Größter Konkurrent im deutschsprachigen Raum ist natürlich XING mit 9 Millionen Benutzern, gegenüber knapp einer halben Million deutscher LinkedIn-Nutzer.
Im Interview spricht Guericke auch ausführlich über die Rolle des Produktdesigns in der strategischen Entwicklung der Plattform hinsichtlich des Wachstums in D/A/CH. Er gibt an, dass sich LinkedIn alle drei Monate um die Dimension von XING vergrößert.
Bestes Zitat: "Social is tightly woven in anything we do." – Das macht Starbucks zum absoluten Best Practise Beispiel in Sachen FMCG (#1 auf Facebook, Most tweeted brand, ...).
Eine andere Dimension des Real-Time Web: inzwischen werden weltweite soziale Phänomene nicht mehr Jahre später, sondern bereits während deren Entwicklung filmisch beleuchtet. Der Trailer für den Film über die Entstehungsgeschichte von Facebook - The Social Network. Teil zwei ist wohl vorprogrammiert.
Bret Taylor ist der neue CTO von Facebook. Als Mitgründer von FriendFeed und Google Maps hat er das Webgeschehen schon stark geprägt, nach der Übernahme von Friendfeed durch Facebook bekommt er jetzt noch mehr Gelegenheit dazu.
Im Videointerview für Gigaom mit Liz Gannes erzählt er von seinen Vorhaben. Ausgehend von der Facebook Plattform wird er Personalisierung, Verknüpfung und Austausch von Applikationen quer über das Web vorantreiben. Die Facebook Technologien sollen nicht nur auf die .com beschränkt sein, sondern unabhängig von mobilen Geräten oder externen Webseiten die gleiche Qualität bringen.
Erweiterungen wird es auch bei der Suche und im Newsfeed geben - zwei Kernelemente der User Experience, die Realtime Web und Search Visibility zusammenbringen: beides Dinge, mit welchen Google langfristig nicht so gut umgehen kann wie Facebook. Für die Echtzeitdarstellung fehlen Google das Setup und die richtigen Algorithmen, für die Suchergebnisrelevanz die sozialen Interaktionen.
Taylor spricht demonstrativ entspannt über die spannende Zukunft des größten Social Networks der Welt.
Die voestalpine AG, internationaler Stahlindustriekonzern mit Sitz in Linz, hat mit Jahresbeginn eine dreiteilige Digitalks-Vortragsserie gestartet, um für das Thema Social Media ein breiteres Verständnis im Unternehmen zu schaffen.
Im Video sprechen der Vorstand der voestalpine sowie die Verantwortlichen für die Konzernkommunikation und das Online Media Management über die Eindrücke aus den Vorträgen, die persönliche Sichtweise und die Relevanz von Social Media für die Zukunft.
Im Rahmen der Creative Printing Konferenz am 22. April 2010 in Wien hatten wir die Gelegenheit, ein paar Worte mit Scott Thomas, dem Design Director der Obama Kampagne 2008 zu wechseln. Scott hat bei der Konferenz eine spannende Keynote gehalten und fünf Exemplare seines Buchprojektes Designing Obama mitgebracht (ja, wir konnten eines davon erhaschen).
Wir sprachen über die generelle Rolle von Design für politische Kampagnen und die Unterschiede zwischen Print und Web - ein Spannungsfeld, um das sich auch die ganze Konferenz gedreht hat. Außerdem erzählt Thomas über die Arbeit im Designteam, das zu Beginn nur aus zwei Personen bestand, später aber viele Experten in einer Art Start-Up Situation vereinte. Die Gestaltungsrichtung, die in diesem Team entstand, hat seine Fortführung auch in den vielen neuen Webprojekten (zum Beispiel whitehouse.gov, serve.gov) der Obama Präsidentschaft gefunden. Natürlich waren - auch hier in Österreich - viele Nachahmer dabei, aber Scott Thomas fühlte sich eher geehrt als bloß kopiert und hätte gerne einige von den guten Designern der Knockoffs in sein Team aufgenommen.
Die Zeit nach der Kampagne war nicht einfach, erzählt Scott, aber er konnte durch das Kunstbuch Designing Obama einen formschönen Abschluss finden. Das Buch wurde über Kickstarter, eine Crowdsourcing Plattform für Fundraising finanziert und ist eben erst fertig geworden. Derzeit wird noch an einer iPad App gearbeitet, die das Designbuch adäquat darstellen und in den nächsten Wochen starten sollUPDATE: die iPad App ist ab sofort verfügbar.
Die Frage zu seinem Twitternamen lässt sich auch gut mit seiner Twitter-Bio beantworten: Constantly seeking simple solutions to complex problems.