‚It’s where reputations are made and where reputations are broken and it’s happening every day online in social media.’
Schön sagt er das, der Thomas Crampton. Der ist nämlich Asia-Pacific Director of 360 Digital Influence für Ogilvy Public Relations Worldwide und allwissend, wenn es um die Präsenz in den Sozialen Medien geht.
In der Red Chair Series redet er über so Einiges. Zum Beispiel, warum wir erst am Anfang der Social Media Ära stehen, warum wir schon in ein paar Jahren das Verstehen und Anwenden von Facebook, Twitter und Co als selbstverständlich sehen werden und warum Social Media so wahnsinnig wichtig für ein Unternehmen ist.
Neu und toll ist Geolocation (Foursquare! und neuerdings auch Facebook Places!) und alle anderen Social Networks sind das sowieso auch.
Dann gibt uns Crampton auch noch ein paar Tipps, was man in der Welt von Social Media tun und lassen soll - wie zum Beispiel lügen. Das soll man natürlich lassen, eh klar. Ignorieren ist auch nicht ideal, außer vielleicht Leute ohne Einfluss. Klingt grausam, ist aber so. Lieber den Fokus auf positive Bekanntheiten richten, oder so.
Und was Thomas Crampton auch noch so nebenbei vorschlägt: ‚Don’t get your summer intern to do it for you.’
Vorerst geht es um die Arbeiten an Features der nächsten Version von Digg.com und es gibt eine interessante Zielformulierung: "we wanna be the most efficient way for links to spread around the universe" - ein Anspruch den sich Digg mit Twitter und Facebook teilt.
Schließlich spricht Rose auch über die Neuaufstellung des Unternehmens, die Suche nach einem CEO und seine eigene Rolle nach der Zeit als Executive, sowie die Entwicklung einer lernenden Organisation. Es kommt auch die 5-Jahres-Frage und die Antwort ist: Podcasting und Investing in Startups.
Immer mehr Unternehmen engagieren sich im Social Web - die konsequente Beobachtung und Erfolgsmessung der Online-Aktivitäten bleibt oft allerdings noch aus. Gatorade zeigt vor, wie professionelles Social Media Monitoring aussehen kann.
Gemeinsam mit IBM und Radian6 entwickelte das Unternehmen eine Reihe an Datenvisualisierungs-Tools, die ermitteln sollen, was im Social Web über die eigene Marke gesprochen wird.
Erfasst werden diese Daten im so genannten "Mission Control Center" im Gatorade Headquarter in Chicago, das mit seinen zahlreichen Bildschirmen und Dashboards eher an eine Kommandozentrale als an die unternehmenseigene Marketing Abteilung erinnert. Ist das die Zukunft der Medienbeobachtung?
Noch mehr Einblicke in das Kontrollcenter von Gatorade gibt's bei Mashable.
Bestes Zitat: "Social is tightly woven in anything we do." – Das macht Starbucks zum absoluten Best Practise Beispiel in Sachen FMCG (#1 auf Facebook, Most tweeted brand, ...).
Eine andere Dimension des Real-Time Web: inzwischen werden weltweite soziale Phänomene nicht mehr Jahre später, sondern bereits während deren Entwicklung filmisch beleuchtet. Der Trailer für den Film über die Entstehungsgeschichte von Facebook - The Social Network. Teil zwei ist wohl vorprogrammiert.
Die voestalpine AG, internationaler Stahlindustriekonzern mit Sitz in Linz, hat mit Jahresbeginn eine dreiteilige Digitalks-Vortragsserie gestartet, um für das Thema Social Media ein breiteres Verständnis im Unternehmen zu schaffen.
Im Video sprechen der Vorstand der voestalpine sowie die Verantwortlichen für die Konzernkommunikation und das Online Media Management über die Eindrücke aus den Vorträgen, die persönliche Sichtweise und die Relevanz von Social Media für die Zukunft.
Im Rahmen der Creative Printing Konferenz am 22. April 2010 in Wien hatten wir die Gelegenheit, ein paar Worte mit Scott Thomas, dem Design Director der Obama Kampagne 2008 zu wechseln. Scott hat bei der Konferenz eine spannende Keynote gehalten und fünf Exemplare seines Buchprojektes Designing Obama mitgebracht (ja, wir konnten eines davon erhaschen).
Wir sprachen über die generelle Rolle von Design für politische Kampagnen und die Unterschiede zwischen Print und Web - ein Spannungsfeld, um das sich auch die ganze Konferenz gedreht hat. Außerdem erzählt Thomas über die Arbeit im Designteam, das zu Beginn nur aus zwei Personen bestand, später aber viele Experten in einer Art Start-Up Situation vereinte. Die Gestaltungsrichtung, die in diesem Team entstand, hat seine Fortführung auch in den vielen neuen Webprojekten (zum Beispiel whitehouse.gov, serve.gov) der Obama Präsidentschaft gefunden. Natürlich waren - auch hier in Österreich - viele Nachahmer dabei, aber Scott Thomas fühlte sich eher geehrt als bloß kopiert und hätte gerne einige von den guten Designern der Knockoffs in sein Team aufgenommen.
Die Zeit nach der Kampagne war nicht einfach, erzählt Scott, aber er konnte durch das Kunstbuch Designing Obama einen formschönen Abschluss finden. Das Buch wurde über Kickstarter, eine Crowdsourcing Plattform für Fundraising finanziert und ist eben erst fertig geworden. Derzeit wird noch an einer iPad App gearbeitet, die das Designbuch adäquat darstellen und in den nächsten Wochen starten sollUPDATE: die iPad App ist ab sofort verfügbar.
Die Frage zu seinem Twitternamen lässt sich auch gut mit seiner Twitter-Bio beantworten: Constantly seeking simple solutions to complex problems.
Es gibt wieder einmal eine Erfolgsmeldung zu der Zusammenarbeit zwischen vi knallgrau und BMW.
Auf der von uns betreuten Facebook Page von BMW konnte am vergangenen Samstag der 500.000 Fan willkommen geheissen werden. Aus diesem Anlass wurde folgendes Video produziert und auch im offiziellen YouTube Kanal von BMW veröffentlicht.
Auch wir wollen uns auf diesem Weg bei allen Menschen bedanken, die bisher zum Erfolg der Page beigetragen haben!