So schnell geht es um die Welt: der französische Nachrichtensender TV5MONDE bringt auf seinem YouTube-Kanal ein Google+ Hangout von einer Hand voll Journalisten die sich über unsere Facebook Studie unterhalten. Chapeau!
PS: Der Ausschnitt über die Studie beginnt bei 31:22 – ab dem Zeitpunkt wo sich die Diskutanten über die französische Aussprache unseres Namens lustig machen :-)
Mittlerweile ist es für Brands nicht mehr so leicht, im Social Media Universum Aufsehen erregende Aktionen zu starten. Kellogg's ist da was Nettes eingefallen.
In London eröffnete man zum Launch eines neuen Produktes einfach ein Pop-Up Store. Dort kann man die Knabbereien nicht nur bewundern, sondern auch gleich kaufen. Und hier wird's social media: Bezahlt wird via Tweet. Oder um Kellogg's zu zitieren: "Spend your social currency".
Mit dem Hashtag #tweetshop gekennzeichnet, lässt sich das Ganze schließlich schön auf Twitter verfolgen. Wer sich zufällig in London befindet, der Shop hat noch bis 28. September geöffnet.
Mit Tweets lassen sich übrigens nicht nur Cornflakes verkaufen. Anregungen findet man auf paywithatweet.com
Heute um 6:30 frühmorgens war es so weit: Opels neues Modell stellt sich selbst vor. Und das mit einem spektakulären Stunt auf Facebook:
Ein echter Erlkönig-Prototyp des Fahrzeugs fährt eine ganz besondere Route durch Frankfurt. Die Route wird per Google Map auf der Facebook Brand Page von Opel eingebunden. Durch die Kurven und Geraden der Route schreibt das Fahrzeug selbst seinen Namen in die Stadt.
Man kann davon ausgehen, dass das Video schon fast alle gesehen hat. Aber haben sich auch alle die ganzen 30 Minuten angesehen?
Neben vielen anderen Dingen lehrt und KONY vor allem eines: Nicht nur kurze Videos (1-3 Minuten) schaffen es in die Viral Video Charts, sondern es können auch halbstündige Dokus sein – sofern sie mitreißend, authentisch sind und eine emotionale Botschaft transportieren.
Ebenfalls interessant: die Statistiken zeigen, dass das Video zu einem Drittel von Mobilgeräten aufgerufen wird, und zu einem Achtel der Traffic von Facebook kommt.
Ausgefeilte neue Technologien, die sich in kleinen Smartphones wiederfinden, setzen sich langsam auch in der Filmindustrie durch. Zum ersten Mal wurde mit "Olive" nun ein in Spielfilmlänge produziertes kleines Kunstwerk präsentiert, welches ausschließlich mit einem Nokia N8 gefilmt wurde.
Die außergewöhnliche Bildqualität lässt sich zwar durch ein paar kleinere Spielereien mit Linsen und Filtern erklären, dennoch eröffnet sich durch die Kamera im Handy eine Vielfalt ungeahnter neuer Möglichkeiten. Insbesondere für ambitionierte für Filmemacher, die über kleinere Budgets verfügen - hielten sich doch die Kosten für die Arbeit an "Olive" mit 500.000 Dollar in überschaubarem Rahmen.
Sehr gute Einblicke in die Dreharbeiten gibt auch der kurze behind the scenes Clip.
Eines steht auf jeden Fall fest, Handys und Kompaktkameras spielen ab sofort in der Oberliga mit, es kommen aufregende Zeiten auf uns zu ;)
Langsam geht was weiter in Sachen drahtloses Aufladen mobiler Endgeräte. Powermat ist laut einem jüngsten Bericht auf Mashable unter den Vorreitern der sogenannten wireless charging Technologien.
Das Grundprinzip geht auf Erfindungen von Nicola Tesla zurück. Wie Powermat in der Praxis funktioniert zeigt der Clip.
Matias Duarte, Director of Android User Experience bei Google, spricht in dem Engadget Interview über Android 3.0 "Honeycamp", welches bei der CES 2011 präsentiert wurde.
Matias war in Vergangenheit maßgeblich an der Entwicklung von Palm's WebOS beteiligt. Als Grund für den Wechsel zu Google nennt er die Möglichkeit mit Android an etwas mitzuwirken, dass die mobile "Revolution" maßgeblich vorantreibt. Immerhin werden momentan 300.000 Android Devices pro Trag freigeschalten. Android läuft mittlerweile nicht mehr nur auf Smart-Phones, sondern wird vom Auto bis zum Kopfhörer multipel eingesetzt und wurde in der Version 3.0 vor allem für die Benützung mit Tablets optimiert. So wurden viele Multitasking Elemente überarbeitet, Augenmerk auf ein konsistentes Interface gelegt und Android Devices können fortan auf Hardware Buttons verzichten und sämtliche Interaktionen über das Touch Interface laufen lassen.
Spannend an dem Interview sind vor allem Duartes Gedanken zu Interaction Design und User Experience im Allgemeinen. Der Android Interface-Design-Wildwuchs wurde in Vergangenheit oftmals kritisiert, mit Matias Duarte scheint Google nun einen fähigen Mann gefunden zu haben, der eine vielversprechende Vision für das Interface und Design von Android hat.
Stefan Weitz ist Director of bing und somit der search guy at Microsoft.
Im Gespräch mit dem auffallend gut gemachten Blog AppStory (der YouTube Kanal hat viele gute Videos u.a. mit Sören Stamer) spricht er über die Möglichkeiten, die die Nutzung von Suche auf mobilen Geräten mit sich bringt und über die technische Entwicklung, die hier erst am Anfang steht. Dass Geolocation das Thema des Jahres ist, zeigt auch die stärkere Verflechtung von Twitter und Facebook mit neuen Diensten wie Foursquare und Gowalla - letzte Ausprägung: Twitter Places.
Weitz denkt auch laut über die Verknüpfung von Geo-Daten und Auto-Suggestions, also Suchvorschläge basierend auf Ort oder Uhrzeit nach und gibt Einblick über die Forschungen in diesem Thema. Es überrascht nicht, dass Bing stärker in die mobile Suche und auf mehrere Endgeräte will – breit diskutiert wurde ja die Bing-Option auf den neuen Apple-Geräten.
Letztes Thema ist die Herausforderung, die Absicht einer Suchanfrage zu erkennen. Eine Aufgabe, der sich im Moment alle Suchmaschinenanbieter stellen. Stichwort "Vertical vs Horizontal Search" - also Ergebnisse, die in die Tiefe gehen anstatt breit über das gesamte Web immer die gleichen Ergebnisse bringen.