Wir applaudieren unserem Kunden Henkel für diesen Coup in authentischem Social Media Marketing: nachdem beim Casting der Konkurrenz die Erstplatzierte aus dem Rennen genommen wurde, hat sie sofort Schwarzkopf als neues Gesicht übernommen. Guter Transfer von Community-Sentiment!
Wenn sich zwei streiten, freut sich die Dritte: Renate Gerdes wird nun ein kleiner YouTube Star.
Für den Werbemarkt wird allgemein erwartet: „Print verliert, Internet gewinnt“. In Zeiten von Smartphones, Tablets und Co. mag das ja durchaus zutreffen, doch bieten gerade neue Technologien in Kombination mit Printwerbung auch spannende Möglichkeiten die „gute alte Printanzeige“ interessant (pimpmyad ;-)) zu gestalten - wie das Beispiel anschaulich demonstriert. Als Ergänzung zur Printwerbung, mittels QR Code am Handy aufgerufen, wird die Werbung - oder hier in diesem Fall ein Lebenslauf - zum multimedialen Ereignis über das man spricht - oder besser ein Ereignis, das mit dem Kunden spricht.
Eine so gestaltete kreative Bewerbung, ein kreatives Inserat, hebt sich durch bestimmte Aspekte von der normalen Standardbewerbung ab. Solche - scheinbar einfachen - Ideen zu generieren (und umzusetzen) erfordert jedoch ein hohes Maß an Fachwissen, das nur durch eine fundierte Ausbildung und intensive Auseinandersetzung mit der Thematik zum Ziel führen kann. Es ist schwieriger als es scheint – gilt oftmals für gutgemache Ideen in der Branche.
Eine Vielzahl von Varianten sind mit dieser pfiffigen Art eine Printwerbung zu „pimpen“ denkbar. Auffallend auffallend so kann man diese Idee umschreiben. Mal Hand aufs Herz! Könnten Sie einem prominenten Testimonial in einer Printwerbung widerstehen? Oder würden Sie wissen wollen was Er/Sie Ihnen zu sagen hat?
Beim zweiten Beispiel werden die Grundregeln von Social Media mit Storytelling erzählt: Tchibo schickt Herrn Bohne auf die Reise durch Soziale Netzwerke und lässt ihn in so gut wie alle Fettnäpfchen treten. Tchibo zeigt nicht nur auf YouTube einen erstklassigen Auftritt, sondern steht dem auch auf Facebook und Twitter in nichts nach.
Die beiden Videos lassen sich jedenfalls bequemer konsumieren als jeder Merkzettel.
Google ist sich bewusst, dass die meistgesehenen Videos lange Zeit (vor VEVO und Co) durchgehend von Usern produziert wurden und hat mit dem Trends Blog und dem Trends Dashboard diesem viralen Potential Tribut gezollt. Das Creators Program soll den stetigen Zuwachs an Videocontent sichern.
Das vorgestellte Video ist von Charles Bouril, ein anderer Gewinner ist der Rockmusik-Videocast von Brian O'Dell.
1) Question your mental model about advertising (wie immer der schwierigste Schritt ist die Erkenntnis und das Eingestehen von persönlichen Annahmen, die mit der Realität meist wenig zu tun haben)
2) It's necessary to fail and to experiment on a regular basis (im Video erklärt er, warum das wichtig ist und warum risikofreudige Unternehmen wie Google aus Fehlern lernen und Innovationskraft in der Organisation sprießen lassen)
Zu Google geht's heute Dienstag genauso wie zu Razorfish - ein spannender Tag wartet auf uns!
Die amerikanische Agentur Story hat gemäß ihrem Motto "Advertising-as-interruption is over" ein interessantes Video zu Storytelling und die Einbindung in ein matrix-ähnliches Framework gedreht.
Stories und Applikationen werden nach Activity, Complexity und Personality aufgeschlüsselt. Sehr interessant.
In der Woche vom 6. bis 11.3. sind Dieter Rappold und ich in New York zur Zukunftsreise "Future of Advertising", veranstaltet von der Außenhandelsstelle der WKO.
‚It’s where reputations are made and where reputations are broken and it’s happening every day online in social media.’
Schön sagt er das, der Thomas Crampton. Der ist nämlich Asia-Pacific Director of 360 Digital Influence für Ogilvy Public Relations Worldwide und allwissend, wenn es um die Präsenz in den Sozialen Medien geht.
In der Red Chair Series redet er über so Einiges. Zum Beispiel, warum wir erst am Anfang der Social Media Ära stehen, warum wir schon in ein paar Jahren das Verstehen und Anwenden von Facebook, Twitter und Co als selbstverständlich sehen werden und warum Social Media so wahnsinnig wichtig für ein Unternehmen ist.
Neu und toll ist Geolocation (Foursquare! und neuerdings auch Facebook Places!) und alle anderen Social Networks sind das sowieso auch.
Dann gibt uns Crampton auch noch ein paar Tipps, was man in der Welt von Social Media tun und lassen soll - wie zum Beispiel lügen. Das soll man natürlich lassen, eh klar. Ignorieren ist auch nicht ideal, außer vielleicht Leute ohne Einfluss. Klingt grausam, ist aber so. Lieber den Fokus auf positive Bekanntheiten richten, oder so.
Und was Thomas Crampton auch noch so nebenbei vorschlägt: ‚Don’t get your summer intern to do it for you.’
"We do not get our ideas from laptops." – das zentrale Zitat aus John Cleeses traumhaft britisch gesprochenen Vortrag. Während in Amerika ein Rückgang der Kreativität (wie definiert?) beobachtet wird, ist Cleese überzeugt, dass man sich gerade zur Ideenfindung eben zurückziehen muss. Diszipliniertes Chaos.