Tag: Innovation

Augmented Reality bei den TED Talks



Blaise Aguera y Arcas hat diese Woche bei den TED Talks eine neue Kartentechnologie von Microsoft vorgestellt und so eine gute Gelegenheit geschaffen auf die Entwicklungen im Bereich 3D und Augmented Reality hinzuweisen.

Seien es Ankündigungen wie die von Pixar alle Filme künftig in 3D heraus zu bringen, oder die von ESPN die kommende Fussball-WM in 3D zu übertragen, der Kassenerfolg von Avatar, oder die auf der CES vorgestellten 3D Fernseher, die LEGOs Store Kiosks, iPhone Anwendungen wie Nearest Tube oder echte AR Spiele. Sie alle schüren Aufmerksamkeit und geben einen Ausblick.

In Verbindung mit haptischen User-Interfaces wie sie nun auch am iPad in der Welt der alltäglichen Computernutzung Einzug finden werden, sind wir also nicht mehr weit von futuristischen Interfaces, wie aus dem Film Minority Report, entfernt.

"Making Cities Easier To Use": 4 Videos mit Foursquare


Im November letzten Jahres ist Foursquare zwar schon "the next big thing" in New York, aber von Gründer Dennis Crowley noch mit "doing things for cellphones" erklärt worden...


...sechs Monate davor im letzten ruhigen und entspannten Interview beschreibt er das Service noch mit Vergleichen (Social City Guide, Friendfinder)...


...auf der diesjährigen DLD vom 23 bis 25.1. sitzt er in München schon am besseren Tisch, macht 26 Minuten Vortrag (davor leider Werbung) und steht in der besseren Zeitung...


..völlig gestresst Ende Jänner dann in Amsterdam, mit knackigem 30-Minuten-Vortrag und selbstbewusstem Alleinstellungsmerkmal "Making Cities easier to use" in HD endet die erste Tour durch Europa, die die Nutzung und Wahrnehmung von Foursquare enorm gesteigert hat und auch bis zum Barcamp im kleinen Klagenfurt vorgedrungen ist.

Und als kleine Zugabe ein fünftes Video über die erste Fallstudie aus San Antonio, Texas (ausgerechnet dem Heimatstaat des Konkurrenten Gowalla):


PS: bei knallgrau? bitte hier einchecken.

Kommunikationsschnittstellen heute und anno dazumal



Sonntag hab ich auf arte den spannenden "Die drei Tage des Condor" gesehen: ein Spionagekrimi von Sydney Pollack aus dem Jahr 1975, mit Robert Redford und Faye Dunaway.

Was hat sich seit damals verändert? Telefonie klingeln nicht mehr so laut, die Türme des World Trade Center stehen nicht mehr und ihr Einsturz gehört zu den meistgesehenen Ereignissen des Jahrzehnts. Und was damals als ultramodern von der CIA eingesetzt wurde, ist heute alltäglich.

Was hat sich nicht verändert? Nach wie vor gelten amerikanische Filme als Speerspitze des technisch machbaren und zeigen ihre Vision des "Ultramodernen".

Der Mann dahinter: Mark Coleran. Er gestaltet die atemberaubenden, aber nur mehr oder weniger ernst zu nehmenden Interfaces, die in Avatar oder CSI über Bildschirme in aller Welt huschen. Gizmodo hat ihn ausführlich und treffend gewürdigt: Ridiculous User Interfaces In Film, and the Man Who Designs Them.

Hier sein Showreel:



Und dank User generated content wissen wir, wie die New Yorker Straße, in der die ersten Szenen von "Die drei Tage des Condor" gedreht wurden, heute aussieht.

Yahoo, YouTube, Microsoft: alle wollen ins TV



Yahoo haben auf der CES 2010 ihr neues TV-Konzept "Connected TV" vorgestellt, das einmal mehr die Grenze zwischen Internet und TV aufheben soll.

Damit sind sie nicht allein. Auch Google hat mit YouTube XL zumindest die Oberfläche für den Schritt ins Wohnzimmer parat, und Microsoft versucht auch heuer wieder, das Mediaroom Konzept voranzutreiben.

Ganz andere Zukunftsvisionen hat Tyler Brûlé, ehemaliger Fernsehjournalist und Gründer des Kultmagazins Wallpaper (1997 an Time Warner verkauft): er glaubt im Interview mit der Zeit, "Zuschauer würden sich über den Luxus von weniger Auswahl freuen. Es gibt viele, die sich nach den Zeiten zurücksehnen, als man zum Beispiel BBC 2 oder das ZDF einschalten konnte und einen Abend mit guten, solide gemachten Programmen verbrachte und einfach nur auf der Couch saß. Man bekam ein gutes Programm geboten. Da besteht die Chance für ein neues Modell, für den neuen Kanal: zu den guten, alten Zeiten des Fernsehens zurückzukehren."

...und löst damit natürlich eine kontroverse Diskussion aus. Was 2010 wirklich kommt und bleibt, dabei werden mehr Menschen mitbestimmen als bisher, soviel ist sicher.

Digitalks Spezial: “Was muss der/die JournalistIn von heute können?”



Als Partner von Digitalks und als Follow-Up zum WIENER-Interview mit Dieter Rappold zeigen wir fürs Wochenende das gelungene Digitalks Spezial: “Was muss der/die JournalistIn von heute können?”

Mark Zuckerberg über die Anfänge von Facebook und Spontaneität in der Innovation



Zu den interessantesten Videos aus dieser Interviewserie vom Business Insider mit Mark Zuckerberg gehören jene über die 14 Tage der allerersten Facebookversion.

Er hatte ursprünglich keinerlei Ambitionen, ein Unternehmen zu gründen oder zu führen, ist jetzt aber nach wie CEO und größter Anteilseigner von einem der am stärksten wachsenden Startups der Geschichte.

Als Schlüsselelement für die Innovationskraft von Facebook gibt er Spontaneität an - etwas, das nur im Internet von heute möglich wäre:



Bemerkt? Zuckerberg blinzelt nur 10 Mal innerhalb von einer Minute. Aber er darf ja auch nichts übersehen:

Dieser Tage kursieren bereits Screenshots von Facebooks für 2010 geplanten Designänderungen. Und 2011 wird das Buch "Accidental Billionaires: The Founding of Facebook A Tale of Sex, Money, Genius and Betrayal" als Verfilmung in die Kinos kommen.

YouTube Direct schafft Infrastruktur für Bürgerjournalismus



2009 hat verdeutlicht, wie wichtig sogenannter Citizen Journalism für Nachrichtenunternehmen geworden ist: Nachrichten entstehen in Echtzeit, jeder von uns kann der Absender sein, verbreiten sich von selbst und "werden zu mir finden, wenn sie wirklich wichtig sind".

CNN hat beim Redesign im Oktober den benutzergenerierten iReport konsistent in den Haupt-Webauftritt integriert. Auch die deutsche Bild-Zeitung hat gemeinsam mit den Leserreportern die Zeichen der Zeit erkannt.

Jetzt will Google mit YouTube Direct den Amateur- und Berufsjournalismus technisch noch näher zusammen bringen. Vorreiter wie die Huffington Post aber auch die gute alte Washington Post haben das Prinzip bereits getestet.

Eine weitere Opportunity für News Companies (nicht "Newspaper Companies"), mit diesen Inhalten Geld zu verdienen.

Geschichte und Zukunft der Desktop Metapher



2006, hundert Jahre nach Gründung von Xerox, präsentiert Jeff Han von der New York University eine revolutionäre Mensch-Maschine-Schnittstelle namens Multi-Touch.

Heute ist diese Technologie und die damit verbundenen Bedienungsmöglichkeiten am besten Weg ein neuer Standard zu werden.

In den 70er Jahren sah die Welt noch anders aus. Damals entwickelt Tim Mott bei Xerox die Desktop-Metapher und prägte damit bis heute das allgemeine Verständnis von der Arbeit mit Computern:



Tim Mott war später Mitgründer von Electronic Arts und an den Erfolgen von Audible und Macromedia maßgeblich beteiligt.

Höchstwahrscheinlich mit dem von Macromedia entwickelten Flash wurde dieses Video produziert, das sich mit der Zukunft von Multi-Touch und Desktop-Maus-Systemen beschäftigt:



Nach den bereits laufenden Anwendung im Kleinformat auf mobilen Geräten wie iPhones oder Macbooks wird die Zukunft wohl dem großformatigen Multi-Touch in Desktop-Umgebungen gehören.

Nick Cave schreibt Literatur für iPhone



Nick Cave hat einen Roman geschrieben (The Death of Bunny Munro) und vetreibt ihn als Buch, als Podcast und als iPhone-Applikation (iTunes AppStore), die beides vereint.

Im Video-Interview mit Wired erzählt er, wie er das erste Kapitel auf dem iPhone verfasst, den Roman per Hand zu Ende geschrieben und schließlich gemeinsam mit Warren Ellis die Vertonung vorgenommen hat.

Ein Roman ist nicht mehr automatisch nur ein Buch.

Auch im deutschsprachigen Raum versucht sich neue Literatur in neuen Formaten, wie zum Beispiel die Twitter-Literatur-Preisverleihung am 5.10.2009 oder die preisgekrönten Twitterer der ZIA Berlin.

BMW X1: Marketing Review St. Gallen belegt erfolgreiche Arbeit



Wir freuen uns, dass im aktuellen Marketing Review St.Gallen die erfolgreiche Social Media Marketing Kampagne für das BMW X1 Concept Car als Case Study beschrieben wird. Catherine Thaler erklärt im Knallgrau Blog, warum uns das soviel bedeutet.

Der Artikel kann komfortabel online gelesen werden, wir verschicken aber auch gerne ein Ansichtsexemplar - Anruf genügt.

Die erfolgreiche Arbeit für unseren Kunden BMW Group setzen wir derzeit mit dem neu gelaunchten BMW YouTube Channel und dem dieser Tage laufenden Live-Blog von der IAA fort.