Heute um 6:30 frühmorgens war es so weit: Opels neues Modell stellt sich selbst vor. Und das mit einem spektakulären Stunt auf Facebook:
Ein echter Erlkönig-Prototyp des Fahrzeugs fährt eine ganz besondere Route durch Frankfurt. Die Route wird per Google Map auf der Facebook Brand Page von Opel eingebunden. Durch die Kurven und Geraden der Route schreibt das Fahrzeug selbst seinen Namen in die Stadt.
Für unsere Kunden und uns wird es dann interessanter, wenn auch alle Formen von Brand Channels (vgl Opel, Allianz, MAN, etc) in das neue Design überführt werden.
Hinweis: das Video oben zeigt das neue Design erst ganz am Ende, davor wurde - warum auch immer - anhand einer spielerisch simplifizierten Oberfläche erklärt.
Google hat nicht nur das am schnellsten gewachsene Soziale Netzwerk der Geschichte gelauncht, es gibt abseits der Big Bangs auch einige kleinere interessante Entwicklungen:
Unser Kunde Allianz hat in den letzten Monaten ein Fast Forward Tempo in Sachen Online Video hingelegt und letzte Woche mit dem Launch des Advanced YouTube Brand Channels eine neue Dimension erreicht. Ein Highlight waren die gefühlvollen Kundenerfahrungen-Videos mit insgesamt über 330.000 Views sowie die Drive Safely Kampagne mit vielen Formel 1 Inside Grand Prix Videos.
Der neue Advanced Brand Channel vereint die Themen Drive Safely, Football und Knowledge unter einem Dach sowie eigene Playlists für insgesamt 16 Länder und Sprachen.
Nachdem Google bisher nicht ganz glücklich mit dem Thema "Social Web" umgegangen ist (siehe Google Wave und Google Buzz), wurde jetzt ein neuer Anlauf gestartet: +1
Mit einer Systematik die stark an Facebooks "like"-Button erinnert, will Google Suchergebnisse sozialer gestalten. User können - vorerst nur über die google.com Adresse - Suchergebnisse und Anzeigen +1'en.
Diese von Google als "public stamp of approval" bezeichnete Aktion, soll es künftig erleichtern persönlich relevante Links zu finden.
UPDATE: Seit Anfang Juni ist der +1 Button jetzt auch im Web für jede Seite aktivierbar. Wie es funktioniert? Einfach auf +1 unten rechts klicken und schon wird publik was gefällt.
Mehr Infos gibt es auch am offiziellen Google-Blog.
Nun können auch Seitenbesitzer selbst auf ihren Seiten einen +1-Button zu integrieren. Auch hier wird klar, dass Google nicht mehr länger Facebook hinterherhinken möchte.
Für Unternehmen wird das bedeuten, dass in Zukunft nicht mehr nur "likes" sondern auch "+1's" wichtig sein und generiert werden sollten. Eine spannende Aufgabe wie wir finden!
Erste kritische Stimmen erheben sich bereits jedoch auf diversen Plattformen, die behaupten, dass durch die Allgegenwärtigkeit von Google bald alles noch viel transparenter wird - so auch wie gut eine Seite gefällt und das immer zugeordnet zu einer spezifischen Person. Auf der anderen Seite: Auf Facebook ist das ja bereits lange der Fall.
1) Question your mental model about advertising (wie immer der schwierigste Schritt ist die Erkenntnis und das Eingestehen von persönlichen Annahmen, die mit der Realität meist wenig zu tun haben)
2) It's necessary to fail and to experiment on a regular basis (im Video erklärt er, warum das wichtig ist und warum risikofreudige Unternehmen wie Google aus Fehlern lernen und Innovationskraft in der Organisation sprießen lassen)
Zu Google geht's heute Dienstag genauso wie zu Razorfish - ein spannender Tag wartet auf uns!
Matias Duarte, Director of Android User Experience bei Google, spricht in dem Engadget Interview über Android 3.0 "Honeycamp", welches bei der CES 2011 präsentiert wurde.
Matias war in Vergangenheit maßgeblich an der Entwicklung von Palm's WebOS beteiligt. Als Grund für den Wechsel zu Google nennt er die Möglichkeit mit Android an etwas mitzuwirken, dass die mobile "Revolution" maßgeblich vorantreibt. Immerhin werden momentan 300.000 Android Devices pro Trag freigeschalten. Android läuft mittlerweile nicht mehr nur auf Smart-Phones, sondern wird vom Auto bis zum Kopfhörer multipel eingesetzt und wurde in der Version 3.0 vor allem für die Benützung mit Tablets optimiert. So wurden viele Multitasking Elemente überarbeitet, Augenmerk auf ein konsistentes Interface gelegt und Android Devices können fortan auf Hardware Buttons verzichten und sämtliche Interaktionen über das Touch Interface laufen lassen.
Spannend an dem Interview sind vor allem Duartes Gedanken zu Interaction Design und User Experience im Allgemeinen. Der Android Interface-Design-Wildwuchs wurde in Vergangenheit oftmals kritisiert, mit Matias Duarte scheint Google nun einen fähigen Mann gefunden zu haben, der eine vielversprechende Vision für das Interface und Design von Android hat.