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Bret Taylor, neuer Facebook CTO über die Zukunft


Bret Taylor ist der neue CTO von Facebook. Als Mitgründer von FriendFeed und Google Maps hat er das Webgeschehen schon stark geprägt, nach der Übernahme von Friendfeed durch Facebook bekommt er jetzt noch mehr Gelegenheit dazu.

Im Videointerview für Gigaom mit Liz Gannes erzählt er von seinen Vorhaben. Ausgehend von der Facebook Plattform wird er Personalisierung, Verknüpfung und Austausch von Applikationen quer über das Web vorantreiben. Die Facebook Technologien sollen nicht nur auf die .com beschränkt sein, sondern unabhängig von mobilen Geräten oder externen Webseiten die gleiche Qualität bringen.

Erweiterungen wird es auch bei der Suche und im Newsfeed geben - zwei Kernelemente der User Experience, die Realtime Web und Search Visibility zusammenbringen: beides Dinge, mit welchen Google langfristig nicht so gut umgehen kann wie Facebook. Für die Echtzeitdarstellung fehlen Google das Setup und die richtigen Algorithmen, für die Suchergebnisrelevanz die sozialen Interaktionen.

Taylor spricht demonstrativ entspannt über die spannende Zukunft des größten Social Networks der Welt.

Google und die Doodles



Weil die wichtigsten Feiertage des Jahres ins Haus stehen (und weil heute Google im Haus ist), machen wir einen kleinen Blick auf die Geschichte der Google Doodles. Das ABC Video macht das sehr überzeugend.

Seit mehr als 10 Jahren ändert Google mit einer beachtlichen Leichtigkeit die meistgesehene und theoretisch wohl teuerste Seite der Welt zugunsten von Geburtstagen, Nationalfeiertagen oder Bräuchen, global oder regional. Nebenbei läuft mit Doodle4Google auch jährlich ein Wettbewerb für Schüler und Schulklassen.

Das Promo-Video von 2008 zeigt eine schöne Best-Of-Animation:

YouTube Direct schafft Infrastruktur für Bürgerjournalismus



2009 hat verdeutlicht, wie wichtig sogenannter Citizen Journalism für Nachrichtenunternehmen geworden ist: Nachrichten entstehen in Echtzeit, jeder von uns kann der Absender sein, verbreiten sich von selbst und "werden zu mir finden, wenn sie wirklich wichtig sind".

CNN hat beim Redesign im Oktober den benutzergenerierten iReport konsistent in den Haupt-Webauftritt integriert. Auch die deutsche Bild-Zeitung hat gemeinsam mit den Leserreportern die Zeichen der Zeit erkannt.

Jetzt will Google mit YouTube Direct den Amateur- und Berufsjournalismus technisch noch näher zusammen bringen. Vorreiter wie die Huffington Post aber auch die gute alte Washington Post haben das Prinzip bereits getestet.

Eine weitere Opportunity für News Companies (nicht "Newspaper Companies"), mit diesen Inhalten Geld zu verdienen.

Wave it up!



Über das neue Spielzeug beziehungsweise Tool von Google scheiden sich jetzt schon die Geister!

Ist es die Ablöse der altbekannten Emailfunktion oder ein zu komplexes Tool, welches in der heutigen Zeit mit einem Überangebot an Funktionen die User verwirrt?

Google versucht jedenfalls mit Biegen und Brechen die User davon zu überzeugen welche Vorteile Google Wave mit sich bringt. Um dem heutigen marketingtechnischen Anforderungen zu entsprechen wurde ein doch recht unterhaltsames Virales Video mittels Google Wave kreiert. Aus dem Quentin Tarantino Film Pulp Fiction wurde ein Ausschnitt mittels allen Anwendungen die Google Wave derzeit bietet nachgestellt und imposant in Szene gesetzt.

Der Erfolg des Video spricht jedenfalls für eine richtige Marketing Strategie: über 600.000 Views.

Google Street View: Heile Welt?



Google Japan erklärt in diesem farbenfrohen Video, wie Street View und vor allem das Anonymisieren von Personen, Namen, Kennzeichen und ähnlichem funktioniert – theoretisch.

Denn natürlich ist die Technologie noch immer pannenbehaftet (Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3) und das Thema Datenschutz in diesem Zusammenhang immer wieder Stoff für hitzige Diskussionen: zuletzt in der Schweiz.

Auch ein zweites Video richtet sich an Kinder - für viele von ihnen wird die Verwendung von Google Maps und Street View zum Alltag gehören.

Chris Brogan, Century 21: Moving budgets to Interactive Media



Letzten November riet Chris Brogan, Social Media Consultant aus Boston, "Budgets in den Social-Media-Bereich zu verschieben" - es sei ganz einfach die richtige Zeit dafür.

Dieser Tage beschäftigen wir uns mit einer Markteinschätzung von Forrester Research für die Entwicklung bis 2014, die dem Social Media Marketing Sektor eine Wachstumsrate von 34% verspricht.

Jetzt ist die Zeit hierzulande gekommen: Es ist evident, dass die "Reaktionszeit" des deutschsprachigen Raums auf Entwicklungen aus den USA kürzer wird, und so rechnet Dieter Rappold im Knallgrau Blog, dass die österreichischen Budgets im Interactive Media Bereich bereits jetzt 10% höher sein müssten.

Chris Brogan ist sich auch einig mit Jeff Jarvis, das sich die Werbewelt im Wandel befindet. Jarvis schreibt in "Was würde Google tun?", wie er die Zukunft der Werbung einschätzt: aus klassischen Medien wird abgezogen, in neue Medien wird investiert.

Ein weiters interessantes Video (von Jänner 2009) zum Anteil von Interactive Media in Werbebudgets am Beispiel Century 21, einem internationalen Real Estate Franchise Unternehmen mit der fünft-meistbesuchten Kundenwebseite:



CEO Tom Kunz spricht bei Minute 3:20 über die Budgetverteilung für 2009 - TV-Etats werden nach 30 Jahren nicht nur zurückgeschraubt, sondern zu 100% in Onlinemedien investiert.

Die Bedeutung von Video und Real Time Search



Startup Lucky, ein Videoportal das regelmäßig Startups aus aller Welt und ihre Ideen vorstellt, hat Patrick Koppula interviewt, der als CEO von FFWD (Fast Forward) .com schon immer um die Erschließung der explodierenden Welt von Online-Video bemüht war und der mit seinem Team jetzt Twitmatic.com gelauncht hat - ein Interface für Real-Time-Suche von Video-Inhalten.

Derzeit wird hauptsächlich via Twitter Content von YouTube und Vimeo gefunden - die Anzahl der Quellen wird aber täglich erweitert, genauso wie sich die Industrie täglich um die Marktführerschaft bei der Echtzeitsuche ein Rennen liefert und Google mal nicht die Rolle des Vorreiters innehat.

Startup Lucky sendet übrigens auch live - mit der Möglichkeit dem Interviewgast via Twitter Fragen zu stellen.
Und: wie jedes Startup ist auch das Video von Sponsoren unterstützt - das Interview beginnt etwa bei Minute 1:40 - Startup Lucky bietet dafür Einblick in ihr Partner- und Werbeprogramm.

Vorschau auf Wolfram Alpha



Nach all den Gerüchten rund um Wolfram Alpha ist jetzt, seit der Ankündigung in Stephen Wolfram's Blog das erste Video im Umlauf, welches die Frage-Antwort-Suchmaschine in Aktion zeigt.

Im Channel des Berkman Centers, einem Institut der Uni Harvard, beschreibt Wolfram, der Gründer von Wolfram Research die Funktionsweise des vermeintlichen Google-Killers: abseits von mathematischen Abfragen sollen auch vollständig formulierte Fragestellungen (im Video z.B. "What is the GDP of France?") verarbeitet werden können.

Wann diese eher wissenschaftliche Suchmaschine öffentlich zugänglich sein wird, lässt sich aber noch nicht erfragen.

Neue Infografiken bei Google



Google macht einen großen Schritt zur Visualisierung von öffentlich-statistischen Daten wie etwa zu Arbeitslosigkeit oder Bevölkerungszahlen. Wie Andrew Vande Moere von der Designfakultät der Uni Sydney in seinem Blog Informations Aesthetics beschreibt, findet derzeit vor allem in Amerika eine große Diskussion rund um data.gov (eine öffentliche Plattform für Regierungsdaten und Datenschutz) und die Sinnhaftigkeit von breit zugänglichen Infografiken für komplexe statistische Zahlen statt.

Mit der Übernahme des schwedischen "Trendalyzer" vor zwei Jahren legte Google den Grundstein für eine massentaugliche Datenvisualisierung. Derzeit sind natürlich nur US-amerikanische Daten abrufbar und die Adresse google.com/publicdata leitet noch auf die Google-Startseite um.

Bausteine zur besseren Markenkommunikation



Am Praxiskongress für Internal Branding 'Identitat09' vom 20. bis 21. April 2009, war eines der Keynote Panels zeitgleich ein so genannter LEGO Serious Play Workshop.

Andreas Jernej brachte das Konzept den Kongressteilnehmern näher, unter anderem bauen diese ein metaphorisches Symbol für den Firmennamen oder die Marke ihres Unternehmens. Laut Jernej sind "64.000 Teile im Umlauf".

Noch etwas mehr werden es gewesen sein, als Lewis Pinault und Mark Hansen von LEGO im vergangenen September am zeitgeist Google Partner Forum 2008, das auch in Europa stattfand, den Serious Play spielten. Soviel zum Thema "Internal Branding in die Tat umsetzen".

Alle Tweets zum Kongress und Fotos auf Flickr werden mit dem Tag #identitat09 gesammelt.