Tag: Branding

Neue Facebook Features, Google+ für alle



Nächste Runde im vermeintlichen Netzwerkduell zwischen den Alphabetsnachbarn Facebook und Google: Facebook bringt Neuerungen die unter anderem an Googles Circles und Hangouts erinnern, und Google+ bringt eine Fülle neuer Features - unter anderem das Ende der Invitation-only Phase.

Im Video erzählt uns Naomi von Facebook, was sich bald für die 750 Millionen Nutzer ändern wird. Und wie sich bei Facebook vieles hinter den Kulissen oder nur auf den zweiten Blick verändert, wechselt Naomi während des Videos die Art, wie sie ihre Haare trägt.

Wie immer also gilt: genau hinschauen!

Storytelling: Die neue /answers Kampagne von Siemens



Storytelling ist nicht umsonst ein Buzzwort im Web 2.0. Im Vordergrund steht nicht mehr die Marke, sondern die Botschaft, die sie vermitteln will.

Ein besonders schönes Beispiel für Storytelling im Web liefert Siemens mit seinem Komplettpaket /answers. Die Bühne hat man namhaften jungen Filmemachern und Filmemacherinnen überlassen. Der Kunde gibt die Zügel aus der Hand und überlässt den Profis das Geschichtenerzählen. Wie im Beispielfilm "Into The Light" der jungen Regisseurin Anna Telford.

Damit bespielt man seit jüngster Zeit erfolgreich Facebook, Twitter und YouTube. Zudem hat es die Kampagne bereits auf die Shortlist des Digital Communications Awards 2011 geschafft und zeigt insgesamt, wie man eindringlich vermitteln kann, wofür man als Marke stehen möchte: Der Mensch rückt ins Blickfeld, die Message erschließt sich von selbst.

Google plus andere Dinge: Think with Google!



Google hat nicht nur das am schnellsten gewachsene Soziale Netzwerk der Geschichte gelauncht, es gibt abseits der Big Bangs auch einige kleinere interessante Entwicklungen:

Google UK meldet den Relaunch des "Think with Google" Portals (aktuelles Thema Innovation), das unter dem Titel "ThinkVoices" die Vordenker der Branche zu Videostatements bittet. Ein Beispiel ist Jerry Wind von der Wharton Business School of Philadelphia, der uns auf der Bildungsreise "Future of Advertising" in den USA begleitet hat. In diesem Rahmen besuchten wir auch die Advertising Research Foundation (ARF), wo wir Steve Rappaport kennengelernt haben. Gemeinsam mit Jerry Wind schreibt er in seinem neuen Buch "Listen First" über die Transformation die ein Unternehmen machen muss, um zur "Listening Organization" zu werden. Über die neue Grundhaltung des Zuhörens spricht auch Richard Pinder von Publicis Worldwide in seinem Think-Google-Video über Online Marketing Strategy (er war letzte Woche in Wien).

Schließlich arbeitet Google aber nicht nur an den Inhalten, sondern auch an deren Präsentation: so ging diesen Monat eine Vorschau auf das neue YouTube Design online. Unter dem Decknamen "Cosmic Panda" bekommt man einen Vorgeschmack auf die neue Designwelt, die sich auch bei Google+ wiederspiegelt (hellgrauer Hintergrund, dunklere Farbtöne).

Auffallend auffallend!

Gastbeitrag von Michael Brunner, WIFI



Für den Werbemarkt wird allgemein erwartet: „Print verliert, Internet gewinnt“. In Zeiten von Smartphones, Tablets und Co. mag das ja durchaus zutreffen, doch bieten gerade neue Technologien in Kombination mit Printwerbung auch spannende Möglichkeiten die „gute alte Printanzeige“ interessant (pimpmyad ;-)) zu gestalten - wie das Beispiel anschaulich demonstriert. Als Ergänzung zur Printwerbung, mittels QR Code am Handy aufgerufen, wird die Werbung - oder hier in diesem Fall ein Lebenslauf - zum multimedialen Ereignis über das man spricht - oder besser ein Ereignis, das mit dem Kunden spricht.

Eine so gestaltete kreative Bewerbung, ein kreatives Inserat, hebt sich durch bestimmte Aspekte von der normalen Standardbewerbung ab. Solche - scheinbar einfachen - Ideen zu generieren (und umzusetzen) erfordert jedoch ein hohes Maß an Fachwissen, das nur durch eine fundierte Ausbildung und intensive Auseinandersetzung mit der Thematik zum Ziel führen kann. Es ist schwieriger als es scheint – gilt oftmals für gutgemache Ideen in der Branche.

Eine Vielzahl von Varianten sind mit dieser pfiffigen Art eine Printwerbung zu „pimpen“ denkbar. Auffallend auffallend so kann man diese Idee umschreiben. Mal Hand aufs Herz! Könnten Sie einem prominenten Testimonial in einer Printwerbung widerstehen? Oder würden Sie wissen wollen was Er/Sie Ihnen zu sagen hat?

From Moleskin to Marketplace - eine Idee geht um die Welt



Wie eine Idee vom Kritzeln im Notizbuch zum erfolgreichen Businessmodell reift beschreibt Airbnb Gründer Joe Gebbia in dieser unterhaltsamen Präsentation. Dabei zeigt er anschaulich und überzeugend, dass es sich auszahlt auf sein Bauchgefühl zu hören und keine Idee unkonventionell oder verrückt genug sein kann, um nicht erfolgreich zu sein.

Eine 20-minütige Präsentation, die man sich von Anfang bis Ende ansehen sollte, vor allem weil sie überzeugend demonstriert, worauf es bei erfolgreichem Unternehmertum ankommt: ein Konzept an das alle Beteiligten glauben, die Verständlichkeit des Businessmodells und Wohnungsmieten, die sich nicht selbst bezahlen :)

Storytelling für Brands - dreidimensionalisiert



Die amerikanische Agentur Story hat gemäß ihrem Motto "Advertising-as-interruption is over" ein interessantes Video zu Storytelling und die Einbindung in ein matrix-ähnliches Framework gedreht.

Stories und Applikationen werden nach Activity, Complexity und Personality aufgeschlüsselt. Sehr interessant.

Apropos Story/Video/3D: Doritos hat für eine Rihanna-Kampagne ein erstaunliches 360° Video innerhalb eines Custom YouTube Channels gelauncht. Von der Produktion gibts auch ein unterhaltsames Making Of.

In der Woche vom 6. bis 11.3. sind Dieter Rappold und ich in New York zur Zukunftsreise "Future of Advertising", veranstaltet von der Außenhandelsstelle der WKO.

via

Pixar: 25 Years of Animation



Die New York Times wirft auf ihrer wunderschön gestalteten Videoseite einen Blick hinter die virtuellen Kulissen von Pixar (Retro-Website) - dem Animationsstudio von Apple CEO Steve Jobs.

Pixar entstand aus der Lucasfilm Graphics Groups und wurde 1986 von Jobs aufgekauft und umgetauft. Die ersten Filme wurden mit dem Prix Ars Electronica und Oscar-Nominierungen belohnt, 1995 gelang mit Toy Story der Durchbruch und Pixar ging an die Börse. Zehn Jahre später verkaufte Jobs an Disney, wurde größter Einzelaktionär und entwickelte das iPhone.

Auch nach 25 Jahren Unternehmensgeschichte hat sich Pixar seine sympathischen Eigenheiten bewahrt und feiert die "25 Years of Animation" 2011 im Oakland Museum of California.

Rückblick auf die Einführung des iPhone 2007



Die ersten drei Minuten von diesem Videoausschnitt der allerersten iPhone Keynote 2007 zeigen zwei wesentliche Hintergrundgedanken für die Gestaltung und Innovation des MPG-Interaktionsmodells: das Hinterfragen eines durch und durch dominanten Interface-Konzepts für Mobiltelefone, und die Lösung die vorzeigt dass es sich um eine neue Gattung von Computing devices handeln würde. TRIH, seither gibt es eine Flut von Touch- und Tablet-Geräten am neu definierten Markt.

Seit heute wird in den USA das iPhone erstmals durch beide größten Carrier vertrieben. Historisch für das Gerät, gefeiert wird mit diesem Video:


PS: Die für das revolutionäre GUI der iOS Linie verantwortliche Sarah Brody hat vor wenigen Tagen zu PayPal gewechselt.

NewTwitter, new Twitter CEO



Nun ist es in Wien auch angekommen: das neue Twitter Web Interface. Wieder mal macht Design Schlagzeilen. Bevor man es nicht gesehen und benutzt hat, kann man nicht darüber schreiben.

Etwa eineinhalb Jahre, nachdem Twitter den Interface-Designer Doug Bowman vom Gmail-Team abgeworben hatte, geht nach viel Arbeit am Brand nun das Herzstück der Twitter Experience in ein Redesign: die Twitter.com.

Die Stärken in der Geschichte von Twitter lagen von Beginn an in der Offenheit, die eine Vielzahl von Twitter Clients möglich machte - für alle Bedürfnisse, Zielgruppen und Geräte gibt es Twitter Clients. Erst vor kurzem begann Twitter damit, diese vielschichtigen Möglichkeiten einer besseren oder schlechteren User Experience wieder stärker unter Kontrolle bringen zu wollen. Konsequenz war die Übernahme von Tweetie - der neuen offiziellen Twitter App für das iPhone. Mit Twitter for iPad pioniert das Team neue Interaktionsmodelle am Tablet.

Nun versucht Twitter mit der Neugestaltung der Webapp nicht nur ein Redesign, sondern auch eine Neuinterpretation des Web und der Experience, Webinhalte zu konsumieren. Diese Entwicklung hin zu Instream Rich Media hat vor zwei Jahren auch Facebook gesetzt. Technisch ist das neue Web Interface wie jeder andere Client an der API angebunden.

Twitter wagt aber ein Experiment: das Service war simpel. 140 Zeichen. Innovation kam stets von außen (Replies, Hashtags, - sie alle kamen von Usern), erst mit Twitter Lists hat man begonnen selbst Impulse zu setzen. Der Wachstums-Kurs wurde begleitet von gewachsener Komplexität. Twitter war immer mehr als die 140 Zeichen. Aber das war nicht sichtbar. Jetzt hat Twitter diesen Schritt gesetzt, und das Ausmaß des Information Overload sichtbar gemacht. Auf Kosten der Simplicity.

Twitter hat Echtzeitsuche, Finanzierungsmodelle und Nachrichtenkonsum revolutioniert. Wie geht die Revolution weiter?

Im folgenden Video versucht Ex-CEO Evan Williams etwas an die Wand gedrängt das Phänomen zu erklären:



Design is News.

Starbucks Social Media Strategie



Alexandra Wheeler, Director for Digital Strategy bei Starbucks, erzählt bei der Londoner Social Media Influence Konferenz in rund 30 Minuten von den Grundsätzen, Erfolgsfaktoren und den vielen Beispielen der Vorzeigearbeit im Social Media Bereich.

Bestes Zitat: "Social is tightly woven in anything we do." – Das macht Starbucks zum absoluten Best Practise Beispiel in Sachen FMCG (#1 auf Facebook, Most tweeted brand, ...).

Die Folien des Vortrags sind bei Slideshare zu sehen, Viralblog hat eine Hintergrundanalyse, alle Videos der Konferenz sind auf blip.tv.