The Future of Publishing: „Bücher sind tot und fad“



Die Zeiten des gedruckten Wortes sind vorbei... Aber schnell wird klar, dass dieses virale Video des DK Verlages (Dorling Kindersley) eine gegenteilige Botschaft vermittelt. Das Buch wird auch in Zeiten von Kindle & Co existieren und interessierte Leser begeistern.

Branche gelassen trotz E-Book Boom

Trotzdem die Branche beispielsweise in Deutschland einen regelrechten E-Book Boom erwartet, sehen Verlage dem Ganzen gelassen entgegen. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels teilte bei der derzeit laufenden Leipziger Buchmesse mit, dass er nur schmunzle, wenn das Buch für tot erklärt würde.

Bücher sind vorzeigbarer Intellekt. So lange es also noch Menschen gibt, welche gerne ihre Regale damit füllen und die Haptik eine Buches bevorzugen, überlebt es.

3 Kommentare

Bücher sind nicht nur vorzeigbarer Intellekt, sondern auch in ganz banalen Dingen wie Badewannentauglichkeit schlicht unübertroffen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Zeitschriften und Zeitungen nicht mehr auf Papier gedruckt werden müssen - aber für Literatur fehlt mir dafür die Fantasie.
Achja - wie war das nochmal mit der Haptik von Schallplatten und CDs? Wo sind die Scheiben, die man einleigen, auflegen und zerlegen kann? Futsch - genau. Und genau dasselbe wird mit Büchern passieren. Ich habe selbst hunderte Bücher zuhause, aber wenn ich mir ansehe wie überlegen elektronische Medien Büchern sind (Wikipedias "Selbstheilungskräfte", Aktualität von Online-Magazinen, Suchfunktionen, geplante Eyetracking-Funktionen,...) dann bleibt bei mir kein Zweifel, dass wir einer der letzten Generationen sind, die unser Wissen größtenteils über das gedruckte Buch bezogen haben.

LG,
Andreas Ostheimer
ipad habe ich noch nicht in der Hand gehabt aber Kindle und ein Sony schon. Keine überzeugt mich wirklich.

für die Referenzwerke, Enzyklopädien, Wörterbücher, News, dann ist das ON-LINE das was benutzt wird.

Aber für Belletristik und meine SF-Bücher brauche ich kein Suche Funktion.
Für Fachliteratur schon.

ok irgendwann werden die Papierbücher Minderheit sein.
aber ganz weg - glaube ich nicht.

und noch eine Ladegerät werden wir haben :-(

LG aus Wien

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