Danah Boyd eine der MIT Top Innovatoren unter 35



Danah Boyd, Social Media Advocate bei Microsoft Research, wurde vom MIT unter die Top Innovatoren unter 35 Jahren gewählt.

Im Frühjahr 2010 hat die Soziologin im Rahmen der SXSW ein zehnminütiges Interview gegeben. Gesprochen hat sie mit "Mrs Anagramm" Zadi Diaz von PepsiCo (haben 2009 das SXSW Zeitgeist mit Slash7 gemacht), über ihre Arbeit als PhD Student im unternehmerischen Forschungs-Umfeld und die Ergebnisse ihrer Tätigkeiten.

Übrigens gibt es eine gerappte Zusammenfassung von Danah Boyds SXSW-Vortrag.

Und hier noch die SXSW-Videos vom knallgrauen Markus Schmeiduch.

Disclaimer: knallgrau arbeitet für Microsoft Österreich.

NYTimes Infografik: gestalten zwischen Bild & Text




Die Designabteilung der New York Times gehört zu den innovativsten und besten im Web und hat schon öfter hier im Videoblog gespielt.

Der Gestalten Verlag hat eine Kurz-Doku über das Team und deren Arbeit gedreht und blickt auf das Selbstverständnis der handelnden Personen.

Sie sehen sich als Editors - denn allein schon wegen des oft beschränkten Platzangebots (zB auf der dicht gedrängten Startseite) muss der zu visualisierende Inhalt stark überarbeitet und auf den Punkt gebracht werden. Genauso wie jeder schreibende Journalist sind auch die Infografiker vor Ort unterwegs - etwa im Irak – dann aber ohne jegliche Technik, nur mit Notizblock.

Die Liste an herausragenden Beispielen ist lange und wird täglich länger.

Siehe auch:
TED Talk "The beauty of data visualization" mit David McCandless von Information is beautiful – mit dem aktuellen Beitrag zu Cognitive Surplus, ein von Clay Shirky geprägter Begriff.

Thomas Crampton Interview im Red Chair



It’s where reputations are made and where reputations are broken and it’s happening every day online in social media.

Schön sagt er das, der Thomas Crampton. Der ist nämlich Asia-Pacific Director of 360 Digital Influence für Ogilvy Public Relations Worldwide und allwissend, wenn es um die Präsenz in den Sozialen Medien geht.

In der Red Chair Series redet er über so Einiges. Zum Beispiel, warum wir erst am Anfang der Social Media Ära stehen, warum wir schon in ein paar Jahren das Verstehen und Anwenden von Facebook, Twitter und Co als selbstverständlich sehen werden und warum Social Media so wahnsinnig wichtig für ein Unternehmen ist.

Neu und toll ist Geolocation (Foursquare! und neuerdings auch Facebook Places!) und alle anderen Social Networks sind das sowieso auch.

Dann gibt uns Crampton auch noch ein paar Tipps, was man in der Welt von Social Media tun und lassen soll - wie zum Beispiel lügen. Das soll man natürlich lassen, eh klar. Ignorieren ist auch nicht ideal, außer vielleicht Leute ohne Einfluss. Klingt grausam, ist aber so. Lieber den Fokus auf positive Bekanntheiten richten, oder so.

Und was Thomas Crampton auch noch so nebenbei vorschlägt: ‚Don’t get your summer intern to do it for you.

Soll aber kein Statement von mir sein ...

Konstantin Guericke über LinkedIn und XING



Konstantin Guericke ist in den Neunzigern in die USA gegangen und hat schließlich LinkedIn mitgegründet.

Bis auf Frankreich und Deutschland hat LinkedIn international eine klare Führerschaft in Businessnetzwerken. Und ein allgemein starkes Wachstum ist auch in Mitteleuropa zu beobachten. Größter Konkurrent im deutschsprachigen Raum ist natürlich XING mit 9 Millionen Benutzern, gegenüber knapp einer halben Million deutscher LinkedIn-Nutzer.

Im Interview spricht Guericke auch ausführlich über die Rolle des Produktdesigns in der strategischen Entwicklung der Plattform hinsichtlich des Wachstums in D/A/CH. Er gibt an, dass sich LinkedIn alle drei Monate um die Dimension von XING vergrößert.

Interview geführt hat die Gründerszene.

Chatroulette – Virals statt Genitalien



Chatroulette, der russische Online Chat Service, welcher mittels einer Zufallsfunktion User zusammenführte, war bei mir bisher als Medium der erigierten Penisse bekannt. Um dieser Einschätzung ein wenig Relevanz zu geben, hier ein kurzer Ausschnitt aus einem Selbstversuch von Nicole Kögler:

„Doch wir landen wieder bei den Penissen, einundfünfzig davon habe ich in den sechs Stunden gesehen und siebzehn Mal sollte ich mich ausziehen: "That sucks, this would be a great place to meet different people", schreibt er. Ja, vielleicht könnte es wirklich ein toller Platz sein um Menschen zu treffen. Ich habe es versucht, doch für mich ist er es nicht. Ich gebe auf.“

Dass diese Medium aber anscheinend noch mehr kann als nackte Geschlechtsteile zu zeigen, wurde mir erst heute vor Augen geführt. Chatroulette wird plötzlich zu einem Medium, um Viral Advertisement zu platzieren. In diesem Fall wird ein neuer Horrorstreifen promotet. Wie das Ganze dann aussieht kann man sich mal hier vor Augen führen.

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